Bewusstsein & Sein

Was ist wirklich – und was nur Vorstellung?

Hier geht es um die großen Fragen des Menschseins: Wer bin ich? Was ist die Welt? Und wie hängen Denken, Wahrnehmen und Wirklichkeit zusammen?
Wir begeben uns auf eine Spurensuche zwischen Philosophie und Alltag – durch Zeiten, Gedankenräume und Perspektiven.

Von Descartes bis Heidegger, von innerer Gewissheit bis zur äußeren Realität – Gedankenwelten lädt ein zu einer Reise ins Zentrum des Bewusstseins. Und stellt die vielleicht grundlegendste aller Fragen: Was bedeutet es, zu sein?

Kant: Der Zweck heiligt nicht die Mittel

Immanuel Kant (1724-1804) gehört zu den einflussreichsten Philosophen der Aufklärung. Seine Ideen haben die moderne Philosophie tiefgreifend geprägt, insbesondere seine Ansichten über Erkenntnistheorie und Ethik. Dieser Artikel soll einen Überblick über Kants' wichtigste philosophische Konzepte geben, um so ein Verständnis seiner Denkweise zu ermöglichen.

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Die Welt als Wille und Vorstellung: Arthur Schopenhauers' Blick auf die menschliche Existenz

Arthur Schopenhauer, einer der einflussreichsten Philosophen des 19. Jahrhunderts, hinterließ der Welt ein Vermächtnis von tiefsinnigen Gedanken über das Wesen der Realität und die der menschliche Existenz. In seinem Hauptwerk 'Die Welt als Wille und Vorstellung' präsentiert Schopenhauer eine radikale Interpretation der Welt, die weit über die traditionelle Philosophie hinausgeht. Lassen Sie uns einen Blick darauf werfen, wie Schopenhauer die Welt sah und welche Bedeutung seine Ideen für uns heute haben.

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Realität und Wahrnehmung: Machiavelli und Schopenhauer im Vergleich

Die Philosophie hat sich seit jeher mit der Frage auseinandergesetzt, wie wir die Welt und die Realität wahrnehmen. Zwei prominente Denker, Niccolò Machiavelli und Arthur Schopenhauer, bieten dabei unterschiedliche Ansätze, die ihre jeweiligen philosophischen Systeme stark prägten. Während Machiavelli in 'Il Principe' die politische Realität nüchtern und pragmatisch betrachtete, entwickelte Schopenhauer in 'Die Welt als Wille und Vorstellung' eine metaphysische Theorie, die die Realität als Produkt des menschlichen Willens und der Vorstellung beschreibt.

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Das Sein bei Parmenides und Heraklit – Eine Einführung

Die griechische Antike war die Geburtsstunde der Philosophie, in der grundlegende Fragen über die Natur des Seins gestellt wurden. Zwei Denker, Parmenides und Heraklit, entwickelten radikal unterschiedliche Auffassungen: Parmenides sah das Sein als unveränderlich, während Heraklit im ständigen Wandel das Wesen des Seins erkannte. Diese Gegensätze bildeten den Ausgangspunkt der westlichen Metaphysik und beeinflussen bis heute die Fragen, was die Realität und das Bewusstsein ausmachen.

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Auf der Suche nach dem wahren Sein: Platon und Aristoteles im Dialog über Sein und Bewusstsein

In der Geschichte der Philosophie entwickelten Platon und Aristoteles zwei der bedeutendsten Ansätze zur Natur des Seins und des Bewusstseins. Platon unterschied zwischen der sinnlich wahrnehmbaren Welt und einer idealen, unveränderlichen Welt der Ideen. Aristoteles hingegen interpretierte das Sein in einer dynamischen Beziehung zwischen Potenzialität und Aktualität, die eng mit dem menschlichen Bewusstsein verbunden ist. Ihre beiden Theorien bildeten das Fundament der westlichen Metaphysik und markierten einen entscheidenden Wendepunkt in der Frage nach dem Wesen der Realität und des Denkens.

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Plotins 'Eine' und seine Kritiker: Der Neuplatonismus im Spannungsfeld zur Gnosis, dem frühen Christentum und der Stoa

Plotin, der bedeutende Philosoph des 3. Jahrhunderts und Begründer des Neuplatonismus, entwickelte ein einzigartiges System über das Wesen des Seins und das Ziel des Bewusstseins. Im Zentrum seiner Philosophie steht das 'Eine', eine allumfassende und unveränderliche Quelle, die allem Existierenden zugrunde liegt. Seine Zeitgenossen und Kritiker – darunter die Gnostiker, frühe Christen und Stoiker – vertraten jedoch teils radikal andere Auffassungen. Dieser Artikel untersucht die Gedanken Plotins und stellt sie den Weltbildern seiner Kritiker gegenüber, um die Vielfalt philosophischer Ansätze zum Sein und Bewusstsein in dieser Epoche zu beleuchten.

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Boethius: Der Philosoph zwischen zwei Welten

Boethius (480–524) gilt als einer der letzten großen Denker der Antike und zugleich als Wegbereiter des Mittelalters. Sein Hauptwerk 'De Consolatione Philosophiae' (Der Trost der Philosophie) wurde während seiner Inhaftierung geschrieben und behandelt zentrale Fragen des Seins, des Schicksals und der menschlichen Freiheit. Boethius verbindet das philosophische Erbe von Platon und Aristoteles mit einer stark spirituellen Dimension, die von seinem christlichen Glauben geprägt ist. Seine Überlegungen beeinflussten noch Jahrhunderte später sowohl die Scholastik als auch die Theologie. 

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Anselm von Canterbury und der ontologische Gottesbeweis

Anselm von Canterbury (1033–1109), Benediktinermönch, Philosoph und Theologe, gehört zu den einflussreichsten Denkern des Mittelalters. Sein Werk 'Proslogion' ist bekannt für den sogenannten ontologischen Gottesbeweis, einen zentralen Versuch, die Existenz Gottes allein durch Vernunft zu beweisen. Anselms Ansatz verknüpft rationales Denken mit der religiösen Suche nach Wahrheit und Glauben. 

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Schöpfung und Vernunft bei Johannes Scottus Eriugena

Johannes Scottus Eriugena (ca. 810–877) war ein irischer Gelehrter, dessen Werk 'De Divisione Naturae' ('Über die Einteilung der Natur') eines der originellsten philosophisch-theologischen Systeme des frühen Mittelalters darstellt. Eriugena verband christliche Theologie mit dem Neuplatonismus und versuchte, die gesamte Wirklichkeit durch Vernunft und Glauben zu erklären. 

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Ibn Rushd: Ein Denker, bekannt unter zwei Namen, wie viele zu seiner Zeit

Wenn wir uns durch die Geschichte der Philosophie bewegen, stoßen wir immer wieder auf Denker mit zwei Namen: Ibn Sina, der als Avicenna bekannt wurde, oder Ibn Rushd, der in Europa unter dem Namen Averroes rezipiert wurde. Doch warum tragen einige der einflussreichsten Philosophen des Mittelalters gleich zwei Namen? Die Antwort liegt in der faszinierenden Geschichte der Übersetzung und des kulturellen Austauschs zwischen dem islamischen und dem christlichen Europa. 

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Ibn Rushd, aka Averroes, und das universale Bewusstsein

Averroes, auch bekannt als Ibn Rushd (1126–1198), war ein herausragender islamischer Philosoph und Aristoteles-Kommentator. Sein Einfluss auf die mittelalterliche Philosophie war beträchtlich, insbesondere durch seine Schriften, die eine Brücke zwischen der antiken Philosophie und der mittelalterlichen Scholastik schlugen. Er lebte in Andalusien, einem Zentrum für Wissenschaft und Kultur, und versuchte, die Rationalität des griechischen Denkens mit den Lehren des Islam zu vereinen.

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Duns Scotus: Der subtile Doktor und die Univozität des Seins

Duns Scotus (1266–1308), bekannt als 'der subtile Doktor', ist eine der prägendsten Figuren der mittelalterlichen Scholastik. Er ist vor allem für seine präzise und tiefgründige Analyse metaphysischer und theologischer Fragen bekannt. Scotus hinterließ ein philosophisches System, das sowohl in seiner Zeit als auch später polarisiert hat, insbesondere wegen seines Konzepts der Univozität des Seins. 

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