Ökonomie & Politik

Wer entscheidet – und wer zahlt den Preis?

In diesem Bereich treffen Zahlen auf Macht, Märkte auf Moral. Es geht um wirtschaftliche Zusammenhänge und politische Ordnungen – und darum, wie sie unser Leben gestalten.
Welche Interessen stehen hinter politischen Entscheidungen? Wie funktioniert wirtschaftliche Abhängigkeit? Und was bleibt vom Ideal einer gerechten Ordnung? Wie werden Recht, Gerechtigkeit und Ordnung in politischen Systemen gedacht – und gelebt?

Gedankenwelten stellt Fragen an die Schnittstelle von Geld und Gestaltung – und beleuchtet, was sichtbar sein soll und was lieber verborgen bleibt.

Adam Smith und das Missverständnis der unsichtbaren Hand

Adam Smith gilt vielen als Vordenker der freien Marktwirtschaft. Kaum ein anderer Name wird so häufig bemüht, wenn es um das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage, Wettbewerb und Effizienz, Markt und Moral geht. Dabei ist bemerkenswert, wie selten der schottische Aufklärer tatsächlich gelesen wird – und wie weit das öffentliche Bild von seinem eigentlichen Denken entfernt ist.

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Thomas von Aquin

Thomas von Aquin, ein bedeutender Philosoph und Theologe des 13. Jahrhunderts, gilt als eine der einflussreichsten Figuren in der Geschichte des Naturrechts. Seine Arbeiten, die stark von der Philosophie Aristoteles’ beeinflusst sind, bieten einen umfassenden Blick auf die Idee des Naturrechts und dessen Bedeutung für die menschliche Moral und das Rechtssystem. In diesem Artikel werden wir uns mit den Grundlagen des Naturrechts nach Thomas von Aquin befassen und seine Ansichten in einen modernen Kontext setzen.

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Die Grundlage der modernen Demokratie: Das Naturrecht bei John Locke

John Locke, ein einflussreicher englischer Philosoph des 17. Jahrhunderts, prägte das politische Denken seiner Zeit und legte mit seinen Ideen die Grundlagen für die moderne Demokratie. Seine Vorstellungen vom Naturrecht sind zentral in seinem Werk 'Two Treatises of Government' (Zwei Abhandlungen über die Regierung) verankert. Dieses Werk, veröffentlicht 1689, bietet eine umfassende Theorie über die Entstehung von Regierungen und deren legitimen Machtanspruch.

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Thomas Hobbes und das Naturrecht: Der düstere Realismus des Leviathans

Nachdem wir uns zuletzt mit John Locke und seinen optimistischen Vorstellungen vom Naturrecht und der Rolle des Staates auseinandergesetzt haben, wenden wir uns nun einem seiner einflussreichsten Vorgänger zu: Thomas Hobbes. Hobbes' Werk 'Leviathan' bietet eine düstere und realistische Perspektive auf die menschliche Natur und die Notwendigkeit eines starken Staates. In diesem Artikel werden wir Hobbes' Sichtweisen auf das Naturrecht untersuchen, seine Theorie des Gesellschaftsvertrags erklären und die Unterschiede zu Lockes Ansatz herausarbeiten.

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Jean-Jacques Rousseau: Der Philosoph der Freiheit und Gleichheit

Jean-Jacques Rousseau, einer der prominentesten Philosophen der Aufklärung, beeinflusste die politische Philosophie und das Naturrecht maßgeblich. Geboren 1712 in Genf, prägte seine Gedankenwelt das Verständnis von Freiheit und Gleichheit. Seine Idee eines 'sozialen Vertrages' ist bis heute ein Grundstein moderner Demokratien.

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Mary Wollstonecraft: Pionierin der Frauenrechte

Für den ein oder anderen Leser unter Ihnen mag es ein wenig an den Haaren herbeigezogen sein, eine der ersten Frauenrechtlerinnen in der Rubrik des Naturrechts zu finden. Sei es drum, es ist alles eine Frage der Perspektive. In diesem Sinne, Bühne frei für Mary Wollstonecraft!

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John Stuart Mill: Vordenker der Freiheit und des Utilitarismus

John Stuart Mill (1806–1873) war einer der herausragendsten Denker des 19. Jahrhunderts und wird häufig als der bedeutendste englische Philosoph dieser Epoche bezeichnet. Er trug maßgeblich zur Entwicklung des Liberalismus und des Utilitarismus bei und beeinflusste durch seine Schriften tiefgreifend die politischen, ethischen und sozialen Debatten seiner Zeit und darüber hinaus.

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Hegels Naturrecht: Eine Synthese von Freiheit und Geschichte

Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770–1831), gehört zu den einflussreichsten Philosophen der Neuzeit. Sein Denken, geprägt vom deutschen Idealismus, stellt eine Synthese aus rationalistischer und metaphysischer Tradition dar. Hegels Philosophie strebt nach einem Verständnis der Welt als ein dynamisches, sich entwickelndes Ganzes, in dem Vernunft und Freiheit zentrale Rollen spielen. Innerhalb dieser Rahmenbedingungen entwickelte er sein Konzept des Naturrechts.

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Die Umwertung der Werte: Friedrich Nietzsche und das Naturrecht

Friedrich Nietzsche (1844–1900), bis heute  eine der einflussreichsten und zugleich umstrittensten Figuren der modernen Philosophie. Bekannt für seine provokanten Ideen, die bestehende moralische und religiöse Werte in Frage stellen, bot Nietzsche eine radikale Kritik an der traditionellen Auffassung von Recht und Moral. Obwohl Nietzsche sich nicht direkt mit dem Naturrecht auseinandersetzte, haben seine Schriften tiefgreifende Implikationen für das Verständnis von Recht und Gerechtigkeit.

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Hans Kelsen: Die 'Reine Rechtslehre' und das Naturrecht

Hans Kelsen (1881–1973) war einer der einflussreichsten Rechtsphilosophen des 20. Jahrhunderts und bekannt für seine Entwicklung der 'Reinen Rechtslehre'. Dieses Konzept stellte eine radikale Abkehr von den traditionellen Naturrechtslehren dar, die das Recht auf universelle und moralische Prinzipien gründeten. Stattdessen betonte Kelsen, dass das Recht als ein in sich geschlossenes Normensystem zu verstehen sei, das unabhängig von moralischen, politischen oder soziologischen Einflüssen existiert.

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Hans Kelsen: Die 'Reine Rechtslehre' und das Naturrecht

Hans Kelsen (1881–1973) war einer der einflussreichsten Rechtsphilosophen des 20. Jahrhunderts und bekannt für seine Entwicklung der 'Reinen Rechtslehre'. Dieses Konzept stellte eine radikale Abkehr von den traditionellen Naturrechtslehren dar, die das Recht auf universelle und moralische Prinzipien gründeten. Stattdessen betonte Kelsen, dass das Recht als ein in sich geschlossenes Normensystem zu verstehen sei, das unabhängig von moralischen, politischen oder soziologischen Einflüssen existiert.

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